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Dachser_Azubi

Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen


Tobias berichtet über einen Tag in der Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen bei der DACHSER GmbH & CO. KG

08:00 Uhr Mein Arbeitstag in der internationalen Disposition beginnt. Als erstes prüfe ich mit einem der Disponenten, welche Sendungen über Nacht in unser Lager gekommen sind. Dies dient der Berechnung des Laderaumes auf der Wechselbrücke (Container) oder dem Sattelauflieger. Anschließend lege ich den Dispoplan an. Hierbei handelt es sich um eine Tabelle, in der alle Kundenaufträge eingetragen werden. Die Tabelle ist nach Empfangsland und weiter in verschiedene DACHSER-Niederlassungen unterteilt, so dass eine genaue Zuordnung des Empfangsgebietes möglich ist. Viele weitere Daten muss ich für eine Sendung hinterlegen: Name des Versenders, Gewicht und Laderaumkapazität der Sendung, LKW-Nummer, ob eine Gefahrgut-Ausrüstung benötigt wird, usw. Diese Daten dienen vor allem dem Lager, damit die Weiterverladung fehlerfrei durchgeführt werden kann. Zwischendurch nehme ich viele Kundenanrufe entgegen. Wenn Kunden Sendungen über unsere Niederlassung exportieren möchten, müssen sie diese anmelden. Das kann der Kunde per Telefon, Fax oder E-Mail machen. Dabei ist jedoch wichtig, dass ich viele Daten erfahre: Abholdatum, Abholzeit, Abholadresse, Empfangsland, Empfangsort/ Postleitzahl, usw. Wenn ich alle Informationen habe, schreibe ich einen Abholauftrag, trage diesen in den Dispoplan ein und beauftrage unseren Nahverkehr, die Sendung beim Kunden abzuholen. Wenn eine Sendung unbedingt transportiert werden muss, wir jedoch keinen freien Laderaum mehr auf unseren Fahrzeugen zur Verfügung haben, kaufen wir auch Laderaum bei Transportunternehmen ein. Dies nennt man chartern. Hierbei greifen wir auf bekannte Unternehmen zurück oder nutzen die Internetfrachtbörse „Timocom“. Anschließend schreibe ich einen Ladeauftrag für das Transportunternehmen, den ich entweder per Mail oder Fax weiterleite.
13:00 Uhr Zur Mittagspause bestelle ich mir etwas Warmes. Ich gönne mir eine Currywurst mit Pommes und tausche mich mit meinen Arbeits- und Azubi-Kollegen aus. Fußball ist dabei wie immer ein beliebtes Thema. Aber auch das Azubi-Bowlen am vergangenen Wochenende wird besprochen.
13.30 Uhr Nach der Pause kontrolliere ich die Zolldokumente sowie die dazugehörigen Ausfuhranmeldungen samt Handelsrechnungen und ändere diese bei Bedarf ab. Des Weiteren ziehe ich Statistiken, damit die Disponenten sehen können, wie profitabel eine Fahrt war. Zum Schluss hefte ich noch die erledigten Transportdokumente ab.
15:30 Uhr Feierabend!