Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
EDG_Azubi

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft


Stefanie berichtet über einen Tag in der Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft bei der EDG Entsorgung Dormund GmbH

07:30 Uhr Arbeitsbeginn!
Ich mache mich auf den Weg zum Vertriebsbüro der DOGA, meiner momentanen Ausbildungsabteilung. Zunächst wird, wie jeden Morgen, die Aufgabenverteilung mit meinem Praxisanleiter besprochen. Im Anschluss daran beginne ich mit dem Ausdrucken von Aktenzeichen für neue Entsorgungsvorgänge. Wird ein neuer Vorgang angelegt, wird dieser mit einem Aktenzeichen gekennzeichnet. Danach wird der Vorgang an die Deponie gefaxt. Dort wird der Vorgang, insbesondere die Probenanalyse, geprüft und beurteilt.
09:00 Uhr Heute findet das wöchentliche Vertriebsgespräch statt, an dem jeder Mitarbeiter der Abteilung teilnimmt. An diesem Gespräch nimmt ebenfalls die Abteilungsleitung und die Geschäftsführung teil. Jeder Mitarbeiter berichtet über den aktuellen Stand seiner Arbeit und gegebenenfalls über Besonderheiten.
10.00 Uhr Das Vertriebsgespräch ist zu Ende und jeder geht wieder an seine Arbeit. Meine Aufgabe besteht darin, aus einer Anfrage ein Vertragsangebot zu erstellen. Für jedes neu angelegte Angebot wird eine so genannte fortlaufende Positionsnummer vergeben. Diese ist wichtig für den Abfallbeförderer. Die Positionsnummer wird in Form eines Barcodes für den Kunden ausgedruckt und ist sozusagen sein Ticket, um die Waage der Deponie passieren zu dürfen.
Das Angebot beinhaltet ebenfalls Name und Adresse des Kunden sowie die Anfallstelle des Abfalls. Jede Abfallart hat einen bestimmten Abfallschlüssel (z.B. Biomüll hat den Abfallschlüssel 200301). Mit Hilfe des Abfallschlüssels wird über eine Artikelnummer der Preis für den anfallenden Abfall pro Tonne ermittelt. Besonders wichtig ist die Auflistung des Preises für die Bearbeitung des Entsorgungsnachweises. Zum Schluss wird ein Anhang mit Annahmebedingungen angehängt. Das Angebot wird dann noch einmal überprüft und anschließend vom Abteilungsleiter, der Geschäftsführung und dem Vertriebsmitarbeiter unterschrieben.
11:00 Uhr Zur Mittagspause bestelle ich mir etwas Warmes. Ich gönne mir eine Currywurst mit Pommes und tausche mich mit meinen Arbeits- und Azubi-Kollegen aus. Fußball ist dabei wie immer ein beliebtes Thema. Aber auch das Azubi-Bowlen am vergangenen Wochenende wird besprochen.
12:00 Uhr Mittagspause! Heute hole ich mir aus unserer kleinen Selbstbedienungskantine eine Bockwurst im Brötchen und einen Schokomuffin. Die Mittagspause verbringe ich mit meinen Arbeitskollegen. Wir trinken zusammen einen Kaffee und unterhalten uns über alltägliche Dinge.
12:30 Uhr Nach der Mittagspause steht das Prüfen von Rechnungen auf dem Programm. Dabei werden die angelieferten Mengen mit denen auf den angehängten Wiegebelegen verglichen. Anschließend prüfe ich jeden der aufgelisteten Preise. Enthält die Rechnung keinen Fehler, wird sie mit einem Haken gekennzeichnet und dem Vertriebsleiter vorgelegt.
15:30 Uhr Feierabend! Ein erfolg- und arbeitsreicher Tag geht zu Ende. Da heute ein schöner sonniger Tag ist, fahre ich mit ein paar Freunden in die Stadt zum Eis essen.