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KVWL_Azubi

Kauffrau im Gesundheitswesen


Lea Theising berichtet über ihren Tagesablauf als Auszubildende zur Kauffrau im Gesundheitswesen

07:00 Uhr Ich biege mit meinem Auto auf die Karl-Liebknecht-Straße ab, die jeden Morgen eine Fülle von Parkplätzen bietet. Heute habe ich einen super Parkplatz, nahe der KVWL, ergattert. Nachdem ich über den Mitarbeiterparkplatz gelaufen bin, stehe ich direkt vor dem Haupteingang der KVWL. Die Schiebetür öffnet sich und ich gehe hinein, um mich an der Gleitzeituhr einzustechen. Das mit der Gleitzeit ist echt ein super Ding: ich bin für meine Arbeitszeiten in einem gewissen Rahmen selbst verantwortlich. Wie jeden Morgen begrüßen mich die Kollegen am Empfang freundlich. Meine Abteilung befindet sich in der dritten Etage, deswegen verzichte ich auf unseren Aufzug und begebe mich zum Treppenhaus.

In meiner Abteilung angekommen, begrüße ich – etwas außer Atem – all meine Kollegen und setze mich an meinen Arbeitsplatz. Während mein PC hochfährt, laufe ich mit meiner Tasse zur Teeküche und fülle sie mit heißem Wasser, um mir einen Tee zu machen. Der PC ist inzwischen bereit. Ich öffne mein E-Mail-Postfach und lese die neu eingetroffenen E-Mails. Neben allgemeinen Mails, habe ich auch eine spontane Terminanfrage erhalten, der ich direkt zusage. Heute Nachmittag um 3 Uhr steht für mich also eine Besprechung für eine demnächst anstehende Veranstaltung an.

Ich sitze momentan im Einkauf der KVWL, in dem sich um alle Beschaffungen unseres Hauses gekümmert wird. Ob Tassen, Büromaterial oder Dienstleistungen, wie Reinigungen… alles landet hier bei uns.
09:00 Uhr Zeit fürs Frühstück! Aber nicht für mich. Ich hebe mir die 30 Minuten Pause für die Mittagszeit auf, weil ich morgens meistens keinen Hunger habe. Die anderen Azubis machen das genauso, deshalb haben wir uns alle zusammen auf eine Uhrzeit geeinigt.

Meine Kolleginnen und Kollegen gehen jedoch alle zum Frühstück, was bedeutet, dass ich derweil für das Telefon zuständig bin. Aber bis auf eine Kollegin, die ihr Zeitschriftenabonnement kündigen möchte, hat sich keiner gemeldet.

Meine Kollegen sind von der Frühstückspause zurück und stellen sich um einen Stehtisch neben meinem Schreibtisch. Es ist Zeit für die Abteilungsrunde. Hier werden aktuelle Bestellungen, Ausschreibungen und Konflikte thematisiert und der weitere Tagesablauf besprochen. In der Zwischenzeit bekomme ich eine Mail. Meine Abteilungsleiterin bittet mich, ihr eine Bahnfahrkarte nach Hamburg zu buchen.
12:00 Uhr Da heute Dienstag ist, haben wir internen Azubi-Unterricht. Hier bekommen wir zusätzliche Unterstützung zu den Themen, die wir in der Berufsschule lernen. Heute ist ReWe (Rechnungswesen) an der Reihe. Wir machen Übungsaufgaben zu verschiedenen Geschäftsfällen und buchen diese in T-Konten. Durch den Un-terricht kann man in der Berufsschule super mithalten. Wir freuen uns, dass so etwas bei der KVWL angeboten wird.
12:30 Uhr Nachdem ich all diese Aufgaben erledigt habe, ist es auch schon Zeit für das Mittagessen. Dazu begeben sich die hungrigen Mitarbeiter in unser „Casino“, wie wir unsere Kantine nennen. Alle Azubis, die nicht gerade in der Schule sind, sitzen - falls es der Platz hergibt - an einem Tisch und tauschen sich aus. Gesättigt von Cordon Bleu, Kabeljau und Co. gehen wir alle zurück in unsere Abteilungen.

Mir fällt ein, dass ich meinen gestrigen Schultag noch in das Gleitzeitsystem buchen muss und bemühe mich direkt darum. Bis zur Besprechung um drei bleibt noch etwas Zeit, daher kümmere ich mich um die Rechnungen, die uns täglich eingehen. Diesen Rechnungen muss ich mittels Recherche in unseren Programmen entsprechende Bestellnummern, Vorgangsnummern und Beschreibungen zuordnen, was nicht immer ganz leicht ist. Aber mit ein bisschen Zeit, ist auch das zu schaffen.

Von meiner Kollegin bekomme ich einige Papiere, die sich als Lieferscheine herausstellen. Mit einem großen Stempel stempele ich eine Vorlage auf den Schein, auf der ich alle Daten eintragen kann, die zu dem Lieferschein gehören. Den Packen Scheine lege ich daraufhin in ein Kästchen, in dem Dokumente dieser Art gesammelt werden, um eingescannt und abgespeichert zu werden.

Zehn vor drei! Gleich muss ich bei der Besprechung sein, aber in welchem Raum findet sie statt? Dazu schaue ich in unserem Intranet in eine Übersicht, die Auskunft über alle Besprechungs- und Konferenzräume gibt.
14:55 Uhr Fünf Minuten später erreiche ich den Besprechungsraum, in dem sich schon einige Azubis eingefunden haben. Während wir uns über das letzte Wochenende austauschen, betreten unsere Ausbilder den Raum und starten die Besprechung. Das Ganze dauert letztendlich bis vier Uhr. Das heißt für mich: Feierabend!
16:00 Uhr Nur noch schnell den Computer an meinem Platz herunterfahren und das Telefon auf einen Kollegen umstellen. Danach ist ein weiterer Tag bei der KVWL zu Ende.