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TU_Azubi

Technische Modellbauerin / Technischer Modellbauer


Lara berichtet über einen Tag in der Ausbildung zum Technische Modellbauerin / Technischer Modellbauer bei der Technische Universität Dortmund

07:30 Uhr Die Arbeit beginnt mit dem Hochfahren der Computer und dem Initialisieren der beiden rechnergestützten Fräsen.
08:30 Uhr Ich bekomme dann den Auftrag einen Sockel aus schwarzem MDF, für ein Ausstellungsmodell, zu bauen. Zuerst mache ich mir Gedanken, wie ich am besten säge, damit so wenig Verschnitt wie möglich entsteht. Ich beginne damit auf der Plattensäge die MDF-Platte auf Maß zu sägen. Danach richte ich das Sägeblatt der Tischkreissäge auf 45° aus, um die Gehrung zu sägen. Als das erledigt ist, lege ich mir die Einzelteile des Sockels (also Seitenwände und Deckel) zurecht, um sie anschließend zu verleimen.
12:00 Uhr Die Mittagspause beginnt.
12:30 Uhr Zum Schluss bekommt der Sockel von innen noch Fußleisten, damit die Bodenkanten nicht brechen, wenn man den Sockel im Raum verschiebt.
13:30 Uhr Ich schleife nun den kompletten Sockel.
14:00 Uhr Eine Studentin fragt mich, ob ich eine Datei zum Fräsen annehmen kann. Ich öffne also das CAD-Programm auf dem Computer, um die Datei maßstabsgerecht abzuspeichern. Nach dem Speichern lege ich eine Finnpappe auf die Fräse auf und schicke die Datei an diese. Die Fräse beginnt mit ihrer Arbeit. Während die Fräse die Pappe anritzt und fräst, erledige ich kleinere Arbeiten, die in der Werkstatt anfallen. Ich sortiere Schraubzwingen oder Bohrer ein und lege Messinstrumente, wie Stahllineale, an ihren ordnungsgemäßen Platz zurück. Als die Pappe zu Ende gefräst ist, händige ich diese dann der Studentin aus.
15:45 Uhr Ich fahre nun die Computer herunter, schalte die Fräsen ab und schreibe mein Berichtsheft.
16:00 Uhr Feierabend! Ich setze mich in mein Auto und fahre zurück ins schöne Gelsenkirchen.