Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
TU_Azubi

Technischer Produktdesigner


Philip berichtet über einen Tag in der Ausbildung zum technischen Produktdesigner bei der Technische Universität Dortmund

07:30 Uhr Arbeitsbeginn. Ich bekomme den Auftrag, eine Schutzvorrichtung für eine Presse zu erstellen, sodass wegspringende Teile keine Gefahr darstellen können. Als Erstes habe ich mir die Anforderungen genau erläutern lassen, mir die Presse vor Ort angesehen und mir überlegt, wie man die Schutzvorrichtung konstruieren kann. Da ich schon mal bei der Presse war, habe ich mir auch direkt Gedanken gemacht, welche Maße der vorhandenen Anlage für die Konstruktion relevant sein können und habe diese in einer Skizze vor Ort festgehalten und anschließend im Büro am PC in eine 2D Skizze übertragen.
12:00 Uhr Mittagspause. Ich gehe, wie meistens auch mit den anderen Azubis aus den Lehrjahren unter mir in die Mensa wo man gut und günstig essen kann. Hier trifft man auch öfters mal Azubis aus andern Berufen, welche man von der Willkommensveranstaltung oder den Azubifahrten her kennt.
12:30 Uhr Weiter geht’s. Nun entwerfe ich erste Konzepte für die Schutzvorrichtung, zeichne mir diese am PC zuerst in skizzierter Form und bespreche diese dann mit meinem Auftraggeber. Wenn wir uns auf eine Idee geeinigt haben, fange ich damit an, diese Idee in 3D auszuarbeiten und schreibe mir neue Ideen und Verbesserungsvorschläge auf, die ich dann zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Auftragsgeber wieder besprechen kann.
14:00 Uhr Jetzt geht es zu einer anderen Aufgabe und zwar Unterstützung von Gruppensprechstunden. Die Sprechstunden sehen so aus, dass sich Studenten hierfür anmelden, wenn sie Fragen zur Konstruktion usw. haben und diese dann in einer großen Runde bei der Gruppensprechstunde oder einem Einzelgespräch bei den Einzelsprechstunden von fachlichen Mitarbeitern und Azubis erläutert werden.
Hier kommt man viel mit den Studenten in Gespräche über die Konstruktionsprojekte, die die Studenten ausarbeiten müssen. In der Sprechstunde lernt man viel Neues über das Thema Konstruktion und wo man drauf achten muss. Anfangs musste ich mich in den Sprechstunden erstmal zurechtfinden, da die Themen dort fortgeschrittener waren, als ich bis zu diesem Punkt in der Ausbildung durchgenommen hatte. Aber es war sehr informativ zu sehen, wie man Probleme lösen kann und wie viele Lösungsansätze es gibt.
16:00 Uhr Dann ist auch schon Feierabend. Jetzt geht es dann für mich erst einmal nach Hause.