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KHS_Azubi

Zerspanungsmechaniker


Sascha berichtet über einen Tag in der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bei der KHS GmbH Dortmund

06:00 Zu Beginn meines Arbeitstages gehe ich mittels meines Werksausweises durch die Zutrittskontrolle an Pforte und von dort aus Richtung Zeituhr, bei der ich mit meinem Werksausweis meine Arbeitsstunden erfassen lassen muss. Nun mache ich mich auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz in der mechanischen Fertigung, in welcher allerlei Präzisionsteile gefertigt werden. An der konventionellen Drehmaschine angekommen suche ich mir einen Auftrag aus dem Regal, welcher eine Zeichnung und ein Rohwerkstück enthält. Daraufhin suche ich die nötigen Werkzeuge und Messmittel raus und lege sie mir bereit. Wenn ich fertig damit bin, schalte ich die Maschine ein und spanne das Rohteil ein. Dann fange ich an es zeichnungsgemäß Schritt für Schritt das Rohteil zu bearbeiten. Wenn es dann fertig ist, nehme ich das Werkstück aus der Maschine, mache es sauber und verpacke es.
09:00 Nachdem ich mir die Hände gewaschen habe, kann ich mir zwischen mehreren Pausenräumen aussuchen, wo ich meine Pause verbringen möchte. Dort esse ich dann mein Pausenbrot zusammen mit den anderen Auszubildenden und wir unterhalten uns kurz.
09:15 Die Pause ist vorbei. Ich gehe zurück zu meinem Arbeitsplatz und bearbeite weiter meine Werkstücke. Da es eine Menge an Aufträgen zu bearbeiten gibt, vergeht die Zeit bis zur Mittagspause wie im Flug.
12:00 Die nächste Pause beginnt! Endlich gibt es eine warme Mahlzeit zu essen, welche wir uns in der Kantine kaufen können. Zurück im Pausenraum angekommen, unterhalte ich mich mit den anderen Auszubildenden bis die Pause vorbei ist.
12:30 Die Mittagspause ist vorbei! Ich gehe zurück zu meinem Arbeitsplatz und fertige weiter diverse Bauteile an.
13:30 Die Maschine wird ausgeschaltet und gereinigt, die Werkzeuge und Messmittel werden zurück in die Schränke getan. Wenn ich dies erledigt habe ist auch schon der Feierabend gekommen.
13:45 Hände waschen und dann geht es wieder an der Zeituhr vorbei, an welcher ich mich ausstempeln muss. Danach geht es ab nach Hause!
Mein Statement: Ein Zerspanungsmechaniker muss Längen, Flächen, Rauminhalte und Winkel berechnen können – dafür braucht er gute Mathe-Kenntnisse, speziell auch in Geometrie. Von Vorteil ist, wenn man in Physik gut aufgepasst hat, um Materialeigenschaften wie Belastbarkeit oder Dehnbarkeit bestimmen zu können. Und man braucht ein hohes technisch-praktisches Verständnis, räumliches Denkvermögen. Es ist eine abwechslungsreicher und interessanter Ausbildungsberuf.