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KHS_Azubi

Industriekauffrau – Bachelor of Arts


Viktoria berichtet über einen Tag in der Ausbildung zur Industriekauffrau – Bachelor of Arts - bei der KHS GmbH Dortmund

07:30 Es ist kurz vor halb acht und ich bin auf dem Weg zur Stempeluhr. Dort muss ich jeden Morgen meine Karte anhalten, um zu registrieren, wann ich anfange zu arbeiten. Meistens komme ich um 07:30 Uhr im Büro an. Da wir Gleitzeit haben, kann ich mir jedoch selbst überlegen, wann ich zwischen 06:30 Uhr und 08:30 Uhr anfangen möchte zu arbeiten.

Zurzeit arbeite ich im Warengruppenmanagement OEM. Diese Abteilung ist dafür zuständig, Handelswaren einzukaufen. In meinen Aufgabenbereich fallen der Einkauf von Verkabelung, USV-Anlagen und AVR-Systemen.

Diesen Aufgabenbereich betreue ich nun seit einem Jahr. Die ersten eineinhalb Jahre, während der Ausbildung zur Industriekauffrau, bin ich jeden Monat in einer neuen Abteilung gewesen. Für die letzten eineinhalb Jahre, in denen ich weiter studiere, bin ich nun im Warengruppenmanagement OEM eingesetzt.

Zu Beginn des Tages fahre ich meinen Laptop hoch und schaue in mein E-Mail Postfach nach neu eingetroffenen E-Mails. Diese beantworte ich entweder direkt, sofern es sich um offene Fragen handelt oder ich markiere alle E-Mails, welche ich im Laufe des Tages abzuarbeiten habe. Wichtig ist, dass ich mir immer zu allererst einen Überblick darüber verschaffe, welche Angelegenheiten die laufenden Projekte betreffen, wie zum Beispiel Meldungen von der Baustelle bezüglich einer meiner bestellten Anlagen. Denn diese E-Mails müssen umgehend bearbeitet werden, sodass das Projekt nicht ins Stocken gerät.

09:00 Um 09:00 Uhr ist schließlich Frühstückspause. Hier ist Zeit, mein mitgebrachtes Frühstück zu essen und ein bisschen mit den Kollegen aus dem Büro zu quatschen.
09:15 Um 09:15 Uhr geht es schließlich weiter. Sofern alle offenen und dringenden E-Mails bearbeitet sind, kümmere ich mich um meine Bestellanforderungsliste. In dieser Liste befinden sich alle Projekte, für die ich die Verkabelung, eine USV-Anlage oder ein AVR-System bestellen muss. Da ich eine eigene Einkäufergruppe zugeteilt bekommen habe, werden in der Liste auch nur die Bestellanforderungen angezeigt, welche mich betreffen. Zunächst drucke ich diese Liste also aus und überprüfe, ob neue Projekte hinzugekommen sind. Anschließend verschaffe ich mir einen Überblick über alle Projekte, für die in nächster Zeit das Material oder die Anlagen bestellt werden müssen. Hierzu müssen zunächst Ausschreibungen an die Lieferanten gesendet werden. Dies übernehmen Kollegen aus einer anderen Abteilung, die sich mit der Elektronik auskennen. Hat der Lieferant daraufhin sein Angebot gesendet, besteht meine Aufgabe darin, die Angebote zu vergleichen und einen Lieferanten für eine weitere Verhandlung auszuwählen. Ist der Umfang der Bestellung nicht ganz so groß, erfolgt die Verhandlung meist telefonisch. Habe ich den Preis und den Liefertermin mit dem Lieferanten abgestimmt, wird die Bestellung angelegt.
12:30 Es ist Zeit für die Mittagspause. Hierzu treffe ich mich immer mit den anderen Azubis und wir gehen zum nahegelegenen Kaufland oder drehen einfach eine Runde zu Fuß.
13:00 Es geht weiter im Büro. Nach der Mittagspause bearbeite ich entweder weiter die offenen Bestellanforderungen oder die E-Mails, welche ich morgens markiert habe.

Wenn ich zusätzlich Zeit habe, kümmere ich mich um Aufgaben, welche ich über einen längeren Zeitraum bearbeite. Ein Beispiel wäre, dass ich Informationen über die Ersatzteile der Lieferanten einhole.

Häufig erhalte ich auch im Laufe des Tages noch weitere E-Mails, welche dringende Angelegenheiten auf der Baustelle oder die Klärung der Projekte vor der Auslieferung betreffen.
15:15 Um viertel nach drei stemple ich schließlich wieder aus und habe Feierabend.