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KHS_Azubi

Industriekauffrau - Studium Wirtschaftsing.Wesen


Nathalie berichtet über einen Tag in der Ausbildung zur Industriekauffrau - Studium Wirtschaftsing.Wesen - bei der KHS GmbH Dortmund

06:45 Das erleichternde Piepen der Stempeluhr lässt mich aufatmen. Auch heute habe ich es geschafft früh da zu sein, perfekt für einen Tag, an dem ich abends noch Uni habe. Dank unseres Flex-Zeit Modells kann ich kommen und gehen, wie es mir am besten passt. Naja, das stimmt so nicht ganz. Natürlich haben wir Kernarbeitszeiten und im Büro geht es erst um 06:30 Uhr los.

Im Büro bin ich nicht die Erste, das Licht im strategischen Einkauf brennt bereits. Zuerst wird der PC hochgefahren, währenddessen drehe ich eine Runde im Büro und wünsche allen einen guten Morgen. Mein Postfach wird als nächstes auf neue E-Mails überprüft, die ich ihrer Wichtigkeit nach markiere oder, wenn die Aufgabe schnell zu bearbeiten ist, direkt erledige. Hierzu gehört zum Beispiel das einpflegen neuer Angebote ins SAP, die über unser Lieferantenportal reingekommen sind.

Auch einige Planlieferzeiten, die ich ein paar Tage zuvor angefragt hatte sind mir zugeschickt worden. Auch diese müssen nun im SAP festgehalten werden, damit der Einkauf weiß, wie früh im Voraus eine Bestellung getätigt werden muss.
07:45 Momentan arbeite ich an einer Preisanalyse zu neuen Angeboten, die uns ein Lieferant hat zukommen lassen. Da die vorherigen Preise meistens für einen längeren Zeitraum gültig waren, ist es wichtig zu überprüfen, ob sich die neue Angebotstabelle nun negativ oder positiv auf unsere Ausgaben auswirkt. Hierfür entnehme ich dem SAP die alten Preise der aufgeführten Artikel und vergleiche diese mit den neuen Angeboten. Das kann schon mal relativ umständlich werden, denn häufig bieten Lieferanten auch Staffelpreise an. Das bedeutet, dass man einen Preisnachlass hat, wenn man in größeren Bestellmengen bestellt.
09:00 Frühstückspause! Hierfür treffe ich mich draußen mit zwei der anderen Azubis, es ist Sommer und wir sind alle im gleichen Gebäude, auf einer Bank essen wir gemeinsam unsere Pausenbrote.
09:15 Jetzt, da ich schon mal auf halbem Wege bin, nutze ich die Gelegenheit und gehe zur Post. Eine der wenigen „typischen“ Azubi-Aufgaben im strategischen Einkauf ist es, täglich die Post zu holen und Briefe, die an den Lieferanten geschickt werden, zur Post zu bringen.
09:30 Jetzt aber schnell… Eine Mengenkontraktverhandlung mit einem unserer Lieferanten steht an und wir müssen ins benachbarte Gebäude in einen der Konferenzräume. Hierfür hat eine Mitarbeiterin bereits eine Preisanalyse aufgestellt und geht nun bestens vorbereitet in das Gespräch. Ich darf heute mitkommen und mir einmal anschauen, wie so eine Verhandlung abläuft.
12:00 Schon wieder Pause! Alle Azubis treffen sich wie jeden Tag an der Pforte um zusammen eine Runde zu drehen. Etwas Bewegung kann ja nicht schaden.
12:30 Zurück im Büro arbeite ich weiter an meinen Aufgaben, bei Fragen wende ich mich einfach an einen meiner Kollegen. Auch wenn es mal stressig in der Abteilung wird, helfen tut trotzdem jeder gerne.
14:45 Für das Ende des Tages habe ich mir meine Langzeitaufgabe aufgehoben: Eine Lieferperformance zu einem etwas unzuverlässigen Lieferanten aufstellen. Hierfür gucke ich täglich kurz vor Schluss ins SAP und schaue nach, wie viele Lieferungen des Lieferanten in Verzug sind. Festhalten tue ich das Ganze in einer Tabelle, die mit einer Grafik zur Veranschaulichung verknüpft ist. Excel kommt hier nie zu kurz!
15:00 Feierabend! Nun habe ich noch genug Zeit nach Hause zu fahren, etwas zu essen und auf der Terrasse die Beine kurz hochzulegen bevor es dann um 18:00 Uhr in der Uni mit dem Mathe Grundlagen Kurs weiter geht, zum Glück fahre ich zur FOM nur 15 Minuten…. Und was noch viel besser ist: Um am Freitag eher in den Feierabend gehen zu können, habe ich heute dank unseres Flex-Kontos wieder Plus gemacht!