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Cap_Azubi

MECHATRONIKERIN


Miriam berichtet über einen Tag in der Ausbildung zur Mechatronikerin bei der Caterpillar Global Mining HMS GmbH

05:50 Uhr Ich stempel mich am Zeitterminal ein und gehe zur Halle 13, wo ich momentan eingesetzt bin. Dort werden die Hydraulikbagger mit der Bezeichnung 6015B montiert. Dies sind die kleinsten Bagger am Standort, die bereits auf ein stolzes Einsatzgewicht von 140 Tonnen kommen.
06:00 Uhr Alle aus der Abteilung versammeln sich, um zu besprechen, was die Mittagsschicht am vorherigen Tag noch geschafft hat und was für heute zu tun ist. Schließlich verteilt der zuständige Team Lead für mein Team die Aufgaben.

Ich helfe heute einem Arbeitskollegen bei Montagearbeiten am Oberwagen des Hydraulikbaggers. Meine erste Aufgabe ist es, Kabel zu verlegen und diese mit Schellen zu befestigen. In den Standard Work Unterlagen ist abgebildet, wie das Kabel verlaufen muss. Die Unterlagen enthalten ebenfalls die Materialnummern von jedem Bauteil. Danach suche ich mir erstmal alle Materialien und das benötigte Werkzeug raus. Nun kann ich beginnen, die Kabel anzubringen und die Schellen auf das vorgegebene Drehmoment festzuziehen.

10:00 Uhr In der Pause sitzen alle Kollegen, ein anderer Auszubildender aus meinem Lehrjahr und ich zusammen. Bei Caterpillar wird Teamarbeit groß geschrieben, denn es benötigt viele Arbeitsschritte und viele Personen, um die großen Bagger für ihren weltweiten Einsatz startklar zu machen.
10:30 Uhr Nach der Pause geht es mit den Montagearbeiten am Oberwagen weiter, jedoch muss ich nun Rohre und Schläuche befestigen und anschließen. Dabei muss ich sehr darauf achten, dass sie an der richtigen Position sind und in die richtige Richtung zeigen, damit später andere Module, wie Z.B. der Hydrauliktank angeschlossen werden können. Ebenfalls achte ich darauf, dass die Schläuche nirgendwo scheuern und beim Anschließen immer ein Dichtring dazwischen kommt.
13:30 Uhr Nun habe ich noch Zeit meinen Ausbildungsbericht zu schreiben
14:00 Uhr Ich stempel mich am Zeitterminal wieder aus und habe Feierabend. Das Schöne an meinen Arbeitstagen im Werk in Dortmund ist, dass man wirklich den Fortschritt bei der Produktion des Baggers sehen kann. Bevor ich in Dortmund angefangen hatte, konnte ich mir die Dimensionen und die Fertigung gar nicht richtig vorstellen. Jetzt freue ich mich, bereits im ersten Lehrjahr an so großen und beeindruckenden Geräten komplett mitarbeiten zu können. Neben dem Einsatz in der Produktion in Dortmund verbringe ich auch Zeit in der Lehrwerkstatt am Standort in Lünen. Hier bekomme ich viel Hintergrundwissen, welches ich für meine Arbeit benötige.